Satzung

In der Vereinssatzung finden Sie grundlegende Informationen zu den Vereinszielen, Ihrer Mitgliedschaft und der Arbeit des Vorstands.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins
§ 2 Zweck des Vereins
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Beiträge
§ 5 Vereinsorgane
§ 6 Mitgliederversammlung
§ 7 Beschlussfassung
§ 8 Vorstand
§ 9 Kassenprüfer
§ 10 Datenschutz, Persönlichkeitsrechte
§ 11 Vereinsauflösung

Satzung des Vereins der Ehemaligen und Förderer des Gymnasium Marianum Warburg e.V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

1) Der Verein führt den Namen: „Verein der Ehemaligen und Förderer des Gymnasium Marianum Warburg e.V. „

2) Der Verein hat seinen Sitz in 34414 Warburg.

3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

4) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung.

In seiner Eigenschaft als Förderverein im Sinne des § 58 AO verwendet er die ihm zur Verfügung stehenden Mittel ausschließlich zur Förderung der in § 2 der Satzung genannten steuerbegünstigten Einrichtung.

§ 2 Zweck des Vereins

1) Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, des Sports sowie der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln zur ideellen und finanziellen Förderung und Unterstützung des Gymnasium Marianum in Warburg, seiner Einrichtungen und Veranstaltungen, sowie die Unterstützung bedürftiger Schüler dieser Schule. Der Verein pflegt ferner die Tradition der Schule und die Verbindung der ehemaligen Schüler, Klassen und Lehrer zueinander und zur Schule.

Die Mittelbeschaffung des Vereins soll hierbei insbesondere durch Spenden, Bei-träge, Umlagen, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen erfolgen.

2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaft-liche Zwecke.

3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5) Die ehrenamtlich tätigen Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen oder der Aufwandsentschädigung (Ehrenamtspauschale), die dem Vereinszweck nicht entgegenstehen darf und keine unverhältnismäßig hohe Kosten verursacht.

§ 3 Mitgliedschaft

1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die bereit ist, Ziele und Satzungszwecke nachhaltig zu fördern.

2) Die Mitglieder verpflichten sich im Rahmen ihres Vereinsbeitritts, den Verein in angemessener und ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

3) Die Beantragung der Mitgliedschaft hat schriftlich gegenüber dem Vereinsvor-stand zu erfolgen. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

Der Vorstand entscheidet endgültig mit einfacher Stimmenmehrheit über die Aufnahme. Im Falle der Aufnahmeverweigerung ist der Vorstand nicht dazu verpflichtet, die Gründe, die zur Nichtaufnahme geführt haben, dem Antragenden mitzuteilen.

4) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit.

5) Im Falle des freiwilligen Austritts aus dem Verein hat das Mitglied das Aus-trittsbegehren dem Vorstand gegenüber schriftlich mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des jeweils laufenden Geschäftsjahres anzuzeigen.

6) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein ist mit sofortiger Wirkung dann möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Als wichtiger Grund gilt der grobe Verstoß gegen die Vereinssatzung, insbe-sondere den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen.

7) Das Ausschlussverfahren leitet der erweiterte Vorstand, der mit einfacher Stimmenmehrheit über den Ausschluss entscheidet. Vor dem endgültigen Ver-einsausschluss ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Eine Stellungnahme hat innerhalb von zwei Wochen nach Mitteilung über den beabsichtigten Vereinsausschluss zu erfolgen.

8) Im Falle der Beendigung der Mitgliedschaft stehen dem ehemaligen Mitglied keinerlei Ansprüche gegenüber dem Verein zu.

§ 4 Beiträge

1) Die Mitgliedsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt und in einer Beitragsordnung beschlossen.

2) Der Beitrag soll in der Regel im Abbuchungsverfahren erhoben werden.

§ 5 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 6 Mitgliederversammlung

1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan.

2) Die Mitgliederversammlung ist für die nachfolgend genannten Angelegenheiten zuständig:

a) Entgegennahme der Jahresberichte und der Jahresrechnung

b) Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands

c) Wahl der Kassenprüfer

d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Umlagen

e) Fassung von Beschlüssen über Satzungsänderungen und die Vereinsauflösung

f) Ernennung von Ehrenmitgliedern oder Ehrenvorsitzenden.

3) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Geschäftsjahr statt. Zuständig für die Einberufung der Mitgliederversammlung ist der Vorstand. Er hat die Mitglieder unter Mitteilung der Tagesordnung mindestens 2 Wochen vor dem Veranstaltungstermin in Textform unter der dem Verein letztbekannten Adresse einzuladen.

4) Anträge der Mitglieder sind dem Vorstand mindestens so rechtzeitig schriftlich mitzuteilen, dass sie in die Einladung zur Mitgliederversammlung in die Tagesordnung aufgenommen werden können.

5) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn mindestens ein Drittel der Ver-einsmitglieder die Einberufung beantragt.

Im Falle des Einberufungsverlangens einer außerordentlichen Mitgliederver-sammlung durch die Mitglieder hat dieses schriftlich, unter Angabe der das Verlangen tragenden Gründe zu erfolgen.

6) Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen. Dieses ist von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 7 Beschlussfassung

1) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschiene-nen Mitglieder beschlussfähig.

2) Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt mit einfacher Stim-menmehrheit. Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Im Falle der Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Das Stimmrecht für minderjährige Mitglieder kann von einem Erziehungsberech-tigten ausgeübt werden.

3) Die Abstimmung erfolgt schriftlich und geheim, wenn mindestens ein Viertel der anwesenden Mitglieder dies verlangt.

4) Beschlüsse über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins bedürfen der Zustimmung von drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

Die Änderung des Vereinszwecks kann nur durch die Zustimmung aller Mitglieder erfolgen. Satzungsänderungen sind allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitzuteilen.

§ 8 Vorstand

1) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB setzt sich aus vier Mitgliedern zusam-men und wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder gemein-schaftlich vertreten:

a) 1. Vorsitzende/r

b) zwei stellvertretenden Vorsitzenden

c) Schatzmeister

2) Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vorstand zu Abs. 1) und folgenden Mitglieder:

a) gewählte Mitglieder:   - bis zu 5 Beisitzer

b) geborene Mitglieder:

- der/die Direktor/in des Gymnasium Marianum

- der/die Vorsitzende der Schulpflegschaft des Gymnasium Marianum oder ein von diesem/r beauftragtes Mitglied der Schulpflegschaft

- der/die SV-Vorsitzende des Gymnasium Marianum

3) Vorstandsmitglieder können nur natürliche, volljährige Personen sein, die Mitglieder des Vereins sind.

4) Die Mitglieder des Vorstandes und die Beisitzer werden von der Mitgliederver-sammlung für den Zeitraum von 3 Jahren gewählt. Sie bleiben auch nach Ablauf des Amtszeitraums bis zur Neuwahl im Amt.

5) Hinsichtlich der Beschlussfassung des Vorstandes gelten die §§ 28, 32 BGB.

6) Insofern ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Wahlzeit ausscheidet, ist der Vorstand berechtigt ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen, welches bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt bleibt.

§ 9 Kassenprüfer

 

1) Die Mitgliederversammlung wählt im Rahmen der ordentlichen Mitgliederver-sammlung zwei Kassenprüfer für die Dauer von 2 Jahren. Ihre Wiederwahl ist zulässig. Danach ist eine Wiederwahl erst nach Unterbrechung von weiteren zwei Jahren zulässig.

Die Kassenprüfer dürfen weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand be-rufenen Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein.

2) Die Kassenprüfer haben das Recht, die Buchführung und die Vereinskasse jederzeit zu überprüfen. Über diese Prüfung haben sie der Mitgliederversamm-lung Bericht zu erstatten. Das den Kassenprüfer zukommende Prüfungsrecht erstreckt sich lediglich auf die buchhalterische Richtigkeit.

§ 11 Datenschutz, Persönlichkeitsrechte

1) Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in dieser Satzung definierten Aufga-ben und des Zwecks des Vereins personenbezogene Daten und Daten über persönliche und sachbezogene Verhältnisse seiner Mitglieder. Diese Daten werden darüber hinaus gespeichert, übermittelt und verändert.

2) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Speicherung, Bearbeitung, Verarbeitung, Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und Zwecke des Vereins zu.

Eine anderweitige Datenverwendung (beispielsweise Datenverkauf) ist nicht statthaft.

3) Jedes Mitglied hat das Recht auf Auskunft über seine gespeicherten Daten; Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit; Sperrung seiner Daten; Löschung seiner Daten.

4) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder weiter der Veröffentlichung von Bildern und Namen in Print- und Telemedien sowie elektronischen Medien zu.

§ 12 Vereinsauflösung

1) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an das Gymnasium Marianum Warburg, welches es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

2) Die Mitgliederversammlung ernennt bei Auflösung des Vereins zur Abwicklung der Geschäfte Liquidatoren.

Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 4. Juni 2016 beschlossen.

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